Körperliche Fitness
Wie heißt es doch so schön: „Wer rastet der rostet“. Es wurde festgestellt, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, eine um fünf Prozent gesteigerte Sauerstoffaufnahme haben. Außerdem konnten sie eher Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, besser Dinge behalten, und sie reagierten auch flexibler auf geänderte Aufgabenstellungen. Wer sich regelmäßig körperlich bewegt, stärkt nicht nur Muskeln und Organe, sondern regt durch die gesteigerte Blutzufuhr das Wachstum der Nervenzellen an.
Gesunder Körper - gesunder Geist
Bewegung im Alltag fördert nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Fitness. Gerade Ausdauersport hat eine breite positive Wirkung auf die geistige Leistungsfähigkeit.
Aktiver Alltag
Wissenschaftlich abgesichert ist, dass sich körperliche Bewegung und Sport auf die geistigen Fähigkeiten auswirkt. Ausdauertraining hilft, im Alter Reaktionsschnelligkeit, Orientierungssinn, Arbeitsgedächtnis und Lernvermögen zu verbessern.
Gesundheitsförderung und Prävention sind wichtig
Doch auch langfristig hat Ausdauertraining positive Effekte auf das Denkvermögen. Wie viel mit gezieltem Training zu erreichen ist, hängt allerdings von den individuellen Voraussetzungen ab. Wer jedoch glaubt, viel hilft viel, der liegt falsch. Schon regelmäßige Spaziergänge in etwas schnellerem Tempo oder häufiges Treppensteigen steigern die Hirndurchblutung um rund 20 Prozent. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns deutlich verbessert, und die Gehirnzellen können mehr leisten.
Ob Laufen, Tanzen, Joggen, Radfahren, Inlineskaten, Walken oder Schwimmen, alles in Maßen, dafür jedoch regelmäßig ausgeführt, bringt nicht nur unsere grauen Zellen auf Trab, sondern stärkt auch die körpereigene Immunabwehr und setzt Glückshormone frei, die unsere Stimmung maßgeblich beeinflussen. Generell gilt: Sport soll Spaß machen und keinen Stress auslösen. Falscher Ehrgeiz im Sport hat schon mancher Gesundheit mehr geschadet als sie gefördert.
Mehr Spaß am Leben
Sportliche Bewegung fördert nicht nur die Gesundheit, sondern fördert auch soziale Kontakte. Menschen, die sich regelmäßig mit anderen zum Sport oder zum Tanzen treffen, gelten als ausgeglichener, kommunikativer und souveräner. Sie leiden weniger an Depressionen und Stimmungsschwankungen als ihre unsportlichen Mitmenschen.
Achtung:Grundsätzlich gilt: Wer sich krank fühlt, sollte keinen Sport betreiben, sondern sich erst auskurieren.
Sportliche Betätigung – für jedermann
Aller Anfang ist leicht
Gehen ist sicher die einfachste und ursprünglichste Fortbewegungsart. Dass man es auch als Sport betrachten kann, dürfte manchem eher ungewöhnlich erscheinen. Hin und wieder ein Spaziergang, das genügt zu diesem Zweck natürlich nicht. Zweimal die Woche sollten Sie sich eine halbe bis eine Stunde Zeit nehmen, kräftig ausschreiten, um den Puls ansteigen zu lassen. Am Wochenende ist dann eine Halbtages- oder Tageswanderung die ideale Ergänzung. Doch legen sie auch beim Wandern gelegentlich einen Zahn zu, damit Sie für etwa eine Viertelstunde die Pulszahl erhöhen.
Da eine falsche Gehtechnik zu vorzeitiger Ermüdung, Rückenschmerzen und Problemen mit den Füßen führen kann, hier ein paar Tipps:
- Gehen Sie möglichst aufrecht, beugen Sie sich nicht nach vorne
- Ziehen Sie Ihre Schultern leicht zurück, aber ohne sie zu verkrampfen
- Atmen Sie tief durch, aber nicht zu schnell
- Lassen Sie Arme und Hände locker neben dem Körper schwingen
- Bei schnellerer Gangart mit größeren Schritten dürfen die Arme ruhig kräftiger schwingen; das fördert Gleichgewicht, Atmung und Kreislauf
Sportarten für Draußen und Drinnen