Calcium
Beschreibung
Calcium-Ionen sind für die Lebensfähigkeit jeder Zelle unerlässlich. Sie besitzen wichtige Funktionen bei der Stabilisierung von Zellmembranen, der intrazellulären Signalübermittlung, der Reizübertragung im Nervensystem, der elektromechanischen Kopplung im Muskel sowie bei der Blutgerinnung.
Vorkommen
Außer in Milchprodukten, Beerenfrüchten, Eierschalen und grünen Gemüsen findet sich Calcium reichlich in Kartoffeln – vor allem in der Schale.
Effekte
Calcium ist zusammen mit Phosphor, welches ausreichend in unseren Nahrungsmitteln enthalten ist, der wichtigste Baustoff für Knochen und Zähne. Überdies ist es an der Blutgerinnung, an der Reizleitung im Nervensystem und an jeder Muskelbewegung beteiligt.
Cholin
Beschreibung
steht im Stoffwechsel in enger biochemischer Beziehung zu Deanol und den B-Vitaminen. Zusammen mit Deanol bildet Cholin ebenfalls ein wichtiges Strukturelement von Membranen. Deanol und Cholin stellen zugleich die Vorstufe eines essentiellen Überträgerstoffes im Zentralnervensystem dar.
Deanol
Beschreibung
ist eine körpereigene Substanz, die wichtige Funktionen in den Zellmembranen des Körpers wahrnimmt, eine Voraussetzung für die Regulierung und Normalisierung von Stoffwechselvorgängen in Hirn- und Nervenzellen.
Eisen
Vorkommen
Eisenreiche Nahrungsmittel sind Innereien (z. B. Leber), Bierhefe, Sesamsamen, Sojabohnen, Weizenkeime, Petersilie, Haferflocken, Hülsenfrüchte und Hirse. Einen mittleren Gehalt haben Spinat, Brote, Getreide, Tofu, Reis (unpoliert), Eier und Fleisch.
Effekte
Eisen erfüllt in unserem Körper äußerst wichtige Funktionen. Es ist Baustein bestimmter Enzyme und Bestandteil des Blut- und Muskelfarbstoffes. Die wichtigste Aufgabe des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) ist der Sauerstofftransport von der Lunge in die Gewebe und der Abtransport des Kohlendioxids aus dem Gewebe zur Lunge, von wo dieses ausgeatmet wird. Menschen, die zu wenig Eisen bekommen, sind schlapp und müde, leiden unter verminderter körperlicher Leistungfähigkeit oder Gereiztheit.
Magnesium
Vorkommen
Magnesium – zentraler Baustein des Chlorophylls (= Blattgrün) – findet sich in allen grünen Pflanzen. Beachtliche Mengen enthalten Getreide- und Gemüsesorten, Nüsse, Sojabohnen, Kakao, Milch – und Vollkornprodukte. Die höchsten Gehalte wurden im Kakaopulver, Amaranth (einer südamerikanischen Getreideart), in Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und Sesamsamen, in der Weizenkleie, in Leinsamen und in Weizenkeimen ermittelt.
Effekte
Magnesium ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Etwa 300 Enzyme wären ohne diese Substanz wirkungslos, unser Körper somit nicht mehr funktionsfähig. Der Mineralstoff Magnesium verbessert die Leistung des Herzmuskels, erweitert die Herzkranzgefäße und beeinflusst die Gerinnungsfähigkeit des Blutes günstig. Außerdem stabilisiert es die Blutplättchen (Thrombozyten) und verringert so die Gefahr einer Verklebung dieser Blutzellen. Wegen seiner die Erregung herabsenkenden Wirkung wird Magnesium auch als "Anti-Stress-Mineral" bezeichnet.
Nicotinamid
Beschreibung
Nicotinamid wird zusammen mit Nicotinsäure im Sammelbegriff Niacin zusammengefaßt. Beide Verbindungen haben mit dem Nikotin des Tabaks lediglich den Namen gemeinsam! Sie gehören zu den wasserlöslichen Vitaminen des B-Komplexes.
Vorkommen
Nicotinamid befindet sich vor allem in tierischen Nahrungsmitteln wie z. B. Geflügel und Leber.
Effekte
Niacin ist am Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel beteiligt. Darüber hinaus hilft es bei der Kollagen- und Pigmentbildung der Haut, reguliert die Einwirkung der UV-Strahlen auf die Haut und steuert den Feuchtigkeitshaushalt und die Verhornung der obersten Hautschichten.
Vitamin A (Retinol)
Vorkommen
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin und kommt z. B. in Rinderleber, Butter, Milch, Käse, Eiern, Heringen vor.
Effekte
Als charakteristisches Merkmal von Vitamin A ist seine Funktion für gutes Sehen bekannt. Es regelt die normale Zellteilung und das Wachstum von Gewebe.
Vitamin B1 (Thiamin)
Vorkommen
Gute Quellen für Vitamin B1 sind z. B. Hefeflocken, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Erbsen, Cashew- und frische Erdnüsse, Weizenvollkornbrot und Blumenkohl.
Effekte
Vitamin B1 ist sowohl für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten als auch für die Energiespeicherung wichtig. Darüber hinaus unterstützt Thiamin auch die Erregungsbildung der Nerven und sorgt damit für eine koordinierte Weiterleitung der Information.
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vorkommen
Vitamin B2 ist eines der am weitesten verbreiteten Vitamine. Es kommt in fast allen tierischen (z. B. Leber, Fleisch, Eier, Milchprodukte) und pflanzlichen (z. B. grünes Blattgemüse) Nahrungsmitteln vor, allerdings nur in sehr geringer Konzentration.
Effekte
Riboflavin ist ein Coenzym und hilft einem Enzym dabei, dass die Energiegewinnung aus Fetten, Kohlehydraten und Proteinen reibungslos abläuft. Somit spielt dieses Vitamin eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel.
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vorkommen
Das Vitamin B6 ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Nahrungsmitteln weit verbreitet. Gute Vitamin-B6-Quellen sind z. B. Keime, Lachs, Sojabohnen, Walnüsse, Leber, Vollkornreis und Hirse.
Effekte
Wie auch alle anderen B-Vitamine hat Vitamin B6 die Funktion eines Coenzyms. Es katalysiert zahlreiche Reaktionen im Aminosäure- und Eiweißstoffwechsel und regelt die Verteilung der einzelnen Eiweißbausteine im Körper. Des weiteren ist es an der Zellteilung beteiligt und sorgt so für ein gesundes Wachstum.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Beschreibung
Vitamin C ist das wichtigste wasserlösliche Vitamin. Ascorbinsäure ist ein Radikalfänger und besitzt antioxidative Eigenschaften.
Vorkommen
Ascorbinsäure ist in frischem Obst und Gemüse enthalten. Gute Vitamin-C-Lieferanten sind z. B. Schwarze Johannisbeeren, Paprika, Brokkoli, Erdbeeren und Zitrusfrüchte.
Effekte
Vitamin C ist ein antioxidatives Vitamin, d. h. es schützt die Zellen, aber auch andere Vitamine vor der Zerstörung durch aggressiven Sauerstoff – den sogenannten freien Radikalen. Es reguliert die Sauerstoffzufuhr der Zellen und regt die Abwehrtätigkeit der weißen Blutkörperchen an.
Vitamin E (alpha-Tocopherol)
Beschreibung
Vitamin E oder Alphatocopherol kommt in fast allen Lebensmitteln vor, besonders große Mengen finden sich in Pflanzenölen, Nüssen und Getreide.
Das fettlösliche Vitamin E wirkt als Oxidationsschutzstoff im lipophilen Milieu. Insbesondere wird Vitamin E als Schutzstoff für die ungesättigten Fettsäuren und andere Bestandteile von Zellmembranen benötigt.
Vitamin E ist das wirksamste Antioxidans, da es die Reaktionskette der Lipidperoxidationen durchbrechen kann.
Vorkommen
Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin und kommt z. B. in Weizenkeimöl, Leinsamen, Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Haselnüssen, Keimen, Olivenöl, Erdnüssen, Krabben, Tomaten, Roggenvollkornbrot, Geflügelfleisch vor.
Effekte
Vitamin E wirkt als Zellschutz. Es neutralisiert die sogenannten freien Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen) die Zellen schädigen.