Geistige und körperliche Fitness mit 70 +
Die Angst, mit zunehmenden Lebensjahren geistig abzubauen, ist weit verbreitet. Dabei hat man längst nachgewiesen, dass mit dem Altern nicht unbedingt ein Verlust geistiger Fitness einhergehen muss. Wer sein Gehirn regelmäßig trainiert, wird sich normalerweise bis ins hohe Alter seine geistige Fitness erhalten können. Vernachlässigt man dieses Training jedoch, so können geistige Beweglichkeit, Merkfähigkeit und Flexibilität im Laufe der Jahre immer weniger werden. Nahm die Wissenschaft vor gar nicht langer Zeit noch an, dass unser Gehirn mit zunehmenden Lebensjahren die Fähigkeit, Neues zu erlernen verliert, so ist heute bewiesen, dass durchaus auch im Alter noch neue Nervenzellen entstehen können.
Konkret heißt dies, dass auch Menschen jenseits der 70 in der Lage sind, ihre geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten und sogar beträchtlich zu steigern. Menschen, die auch im Alter noch viele soziale Kontakte pflegen, bleiben länger geistig rege.
Auch die Haltung eines Haustieres kann viel zur seelischen Gesundheit beitragen. Ein Tier im Haus wirkt sich positiv auf die Stimmung, die körperliche und geistige Verfassung des Menschen aus. Denn: Wer sich glücklich und zufrieden fühlt, schüttet vermehrt das Glückshormon Dopamin aus, und wir wissen heute, dass Dopamin u. a. auch die geistige Klarheit und Merkfähigkeit des Gehirns stärkt.
Haustier-Besitzerinnen und -Besitzer haben einen niedrigeren Blutdruck, aber auch niedrigere Triglyzerid- und Cholesterinwerte. Man muss sich ja nicht unbedingt gleich einen Vierbeiner anschaffen, der mehrere Stunden Auslauf am Tag benötigt, ein Wellensittich oder eine Katze sind ebenfalls ideale Begleiter.
Geistig fit im Alltag
Ob man eines der vielen Gehirn-Jogging-Programme nutzt, ob man seinen Lebensstil komplett umkrempelt oder beschließt, im Alter endlich etwas, was man schon immer erlernen wollte, in Angriff zu nehmen, bleibt jedem selbst überlassen.
Wir haben einige
Tipps zusammengestellt, die kein oder nur wenig Geld kosten und das Gehirn auf Trab halten:
• Enkel- oder Nachbarkindern Märchen erzählen
• Im Chor singen
• Knifflige Kreuzworträtsel lösen
• Ein Musikinstrument erlernen
• Vokabeln lernen
• Computerkurs besuchen
• ein Gasthörer-Studium an der Universität aufnehmen
Tipps für mehr körperliche Fitness
• Gymnastik-Kurs besuchen
• Wandern mit Bekannten
• Radtouren durch nicht zu schweres Gelände unternehmen
• Langlaufen im Winter
• Nordic Walking erlernen
• Tanzkurs besuchen
Vitalstoffe –unentbehrliche Helfer im Alter
Einig ist man sich darüber, dass das Gehirn gerade im Alter mit ausreichend Vitalstoffen versorgt werden muss, um so der Zellalterung entgegenzuwirken. Vor allem die beiden leistungsfördernden Wirkstoffe Deanol und Cholin bieten sich, ergänzt mit wichtigen Vitaminen, hier als ideale Helfer an.
Deanol und Cholin – Kraftstoffe fürs Gehirn
Über die so genannten Synapsen stehen unsere rund 100 Milliarden Nervenzellen miteinander in Verbindung. Damit dieser ständige Transport von Informationen reibungslos ablaufen kann, benötigt das Gehirn Nerven-Botenstoffe – allen voran hochaktives Acetylcholin. Je älter wir werden, desto weniger Acetylcholin wird gebildet, unsere Hirnleistung lässt nach, die bekannten „Alterserscheinungen“, wie Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen oder Probleme, die richtigen Wörter zu finden, treten auf.
Heute weiß man, dass man die gestörte Gedächtnisleistung wieder erhöhen und auch dauerhaft erhalten kann, wenn es gelingt, den Acetylcholin-Status einerseits durch die Zufuhr von Cholin gezielt zu stabilisieren. Andererseits benötigen unsere grauen Zellen aber auch den körpereigenen Stoff Deanol (Dimethylaminoethanol), denn aus ihm kann sich der Körper das fehlende Acetylcholin selbst bilden.
Deanol und Cholin sorgen dafür, dass
• sich das Gedächtnis verbessert
• die Konzentration und auch
• die körperliche Energie zunimmt
• der Mangel an unverzichtbaren Nervenbotenstoffen ausgeglichen wird
• der Informationsfluss zwischen den Nervenzellen gefördert wird
• die Funktion der Muskelzellen gefördert wird